Drehleiter 18/12

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Funkrufname: Florian Lohfelden 1/31/1

 

Technische Daten:

Fahrgestell: Mercedes Atego

Zulässiges Gesamtgewicht: 13,5t

Aufbau: Metz

Baujahr: 2009

PS: 260

Besatzung: 1/2

                                                                                                                    alt

 

Die erste Aufgabe für die Drehleiter am Einsatzort ist die Menschenrettung. Bei Drehleitern mit Korb können die geretteten Personen im Korb sicher nach unten befördert werden.

Personenrettung. An vielen Leiterkörben kann eine Halterung für eine Krankentrage montiert werden. Dann ist es möglich, eine auf der Trage liegende verletzte Person schonend aus einer hochgelegenen Wohnung zu transportieren. Die Drehleiter kann auch zur Rettung von Personen aus Tiefen eingesetzt werden.

Löschangriff von außen. Hierzu können an den meisten Drehleiterkörben Wasserwerfer montiert werden. Hiermit kann entweder direkt von außen das Feuer bekämpft werden oder der Angriffstrupp kann vom Leiterkorb aus über einen Balkon oder durch ein Fenster ins Gebäude eindringen. Dann wird vom Wenderohr aus eine weitere Schlauchleitung ins Innere des Gebäudes verlegt. Auch wenn kein Korb vorhanden ist, kann von der Leiter aus ein C-Rohr vorgenommen werden, wenn sich der Angriffstrupp mittels Feuerwehrhaltegurt an der Leiter sichert.

Beleuchtung. Am Leiterkorb können Scheinwerfer zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle befestigt werden.

Anleiterbereitschaft. Wird die Drehleiter im Einsatz nicht als Angriffsweg für vorgehende Trupps bzw. zur Menschenrettung eingesetzt, so wird sie in manchen Feuerwehren zur „Eigensicherung“ für vorgehende Trupps im Innenangriff eingesetzt. Man spricht dabei von Anleiterbereitschaft. In der Regel wird die Drehleiter mit ihrem Korb/Leiterpark hierzu an einem Fenster in der Nähe der Einsatzstelle (z. B. mit Brand beaufschlagte Wohnung oder Einsatzziel des Trupps bei Menschenrettung) in Stellung gebracht. Die Position des Korbs bzw. des Leiterparks wird den im Innenangriff befindlichen Trupps mitgeteilt, welche sich in einer Gefahrensituation (z. B. abgeschnittener Rückzugsweg) zu dem jeweiligen Fenster begeben können.

 

Weiterhin gibt es an Bord

Ein B-Druckschlauch, Länge 35m.

Zwei B-Druckschläuche, Länge je 20m.

Vier C-Druckschläuche, Länge je 15m.

Wenderohr zur Brandbekämpfung vom Rettungskorb, Durchfluss 1.600 l / min bei 12 bar Ausgangsdruck.

Ein Feuerlöscher PG6 (Glutbrandpulver).

Zwei Atemschutzgeräte im Aufbau.

Zwei Fluchtrettungshauben.

Elektrische Einspeisemöglichkeit am Leiterdrehkranz zum Betreiben elektrischer Verbraucher vom/am Rettungskorb.

Zwei 1.000 Watt Scheinwerfer mit Aufnahmebrücke zur Montage am Rettungskorb.

Eine Krankentragenlagerung.