#23 Vorsicht Glosse – Aus dem Leben des Louis Löschnix

Hallo, so vor Weihnachten wollte ich mich nochmal melden. Ich hab da nämlich mal was zur Jahreszeit passendes gereimt. Der Zugführer hat mir da mal über die Schulter geschaut und meinte, ich hätte ja anscheinend eine „wahrlich lyrische Ader“. Ich hab da genickt, auch wenn ich das Fremdwort nicht ganz verstanden habe. Später hab ich bei dem Onlineding, also diesem Google mal nachgeschaut, was das hieß. Aber hier mal mein Adventgedicht:

Hallo, so vor Weihnachten wollte ich mich nochmal melden. Ich hab da nämlich mal was zur Jahreszeit passendes gereimt. Der Zugführer hat mir da mal über die Schulter geschaut und meinte, ich hätte ja anscheinend eine „wahrlich lyrische Ader“. Ich hab da genickt, auch wenn ich das Fremdwort nicht ganz verstanden habe. Später hab ich bei dem Onlineding, also diesem Google mal nachgeschaut, was das hieß. Aber hier mal mein Adventgedicht:

 

Am Adventskranz schon zwei Lichter brennen,

die Leute überall auf den Weihnachtsmarkt rennen.

Doch stets bedenken, wenn sie das Haus verlassen,

die Kerzen in der Stube auszumachen.

Nicht dass nach der Kerzen, der Kranz Feuer fängt

Und danach die Gardine, die vorm Fenster hängt.

Dann brennt ruck-zuck ein Zimmer in ihrem Haus

Und das löscht die Weihnachtsstimmung aus.

Den Brand, vom Nachbar gesehen und uns mitgeteilt,

löschen wir gern, sobald herbeigeeilt.

Noch lieber verzichten wir in der Weihnachtszeit,

auf Brandeinsätze, egal ob nah oder weit.

So geht es jeder Feuerwehr, wir rücken für sie aus,

stets bereit und doch am Liebsten zuhaus‘.

Drum jetzt, gerade zur Weihnachtszeit,

sei der Gedanke, Kerzen zu beobachten, niemals weit.

Man lösche offenes Feuer, wenn man es länger verlässt,

dann bleibt Weihnachten gewohnt besinnliches Fest.

Und wir hören uns dann im nächsten Jahr,

wenn ich wieder schreibe, nicht gereimt, sondern wieder in Prosa.

 

Schöne und besinnliche Feiertage wünscht euch Louis Löschnix,

stellvertretend für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Lohfelden.