#27 Vorsicht Glosse – Aus dem Leben des Louis Löschnix

So, da bin ich wieder. Der Frühjahrsputz Zuhause ist gemacht und ich komme mal wieder zum Schreiben.

Heute saß ich nach der Übung mit dem Langen zusammen. Der Lange ist bei uns der, der sich mit den kürzesten beschäftigt. Also er ist groß und macht mit den ganz Kleinen in Kindergarten und so die Brandschutzerziehung. Der hat mir dann einen Aufkleber in die Hand gedrückt und mir gesagt, den soll ich an die Tür von meinem Enkel pappen. Also nicht hinten rechts ans Auto, wo er immer sitzt, sondern an die Zimmertür Zuhause.

 

So, da bin ich wieder. Der Frühjahrsputz Zuhause ist gemacht und ich komme mal wieder zum Schreiben.

Heute saß ich nach der Übung mit dem Langen zusammen. Der Lange ist bei uns der, der sich mit den kürzesten beschäftigt. Also er ist groß und macht mit den ganz Kleinen in Kindergarten und so die Brandschutzerziehung. Der hat mir dann einen Aufkleber in die Hand gedrückt und mir gesagt, den soll ich an die Tür von meinem Enkel pappen. Also nicht hinten rechts ans Auto, wo er immer sitzt, sondern an die Zimmertür Zuhause.

Kinderfinder nennt man die beim Landesfeuerwehrverband in Hessen. Klingt jetzt nach nem Titel für einen Horrorfilm, aber ganz im Gegenteil helfen die eher dabei, besser zu schlafen, als nachts schweißgebadet aufzuwachen.

Sein Tipp war, dass ich den Aufkleber zusammen mit meinem Enkel bei ihm Zuhause an der Zimmertür anbringe und ihm erkläre, dass der dazu dient, wenn es mal brennt zu wissen, wo die Kinder sind. Weil Kinder ja aus Angst vorm Feuer manchmal eher das Versteck im Schrank oder unter dem Bett wählen, als den schnellen Weg nach Draußen.

Und wenn die Kurzen bei einem Brand das eigene Zimmer als uneinnehmbare Festung wählen, weil sie sich nicht durch den Flur raus trauen oder weil das wirklich nicht mehr geht, dann sollen sie auf jeden Fall die Zimmertür schließen, den Türschlitz gegen den Rauch z.B. mit einem Handtuch oder T-Shirt abdichten und durch Rufen und Winken am Fenster zeigen, wo sie sind.

Ich hab mal ein Bild vom Kinderfinderaufkleber hierzu gepackt. Eigentlich ist das ganz einfach mit den Aufklebern. Wobei ich schon nachdenken musste, warum denn der große Aufkleber nach unten soll und ich alter Mann mit schlechten Augen nur den kleinen in meine Höhe bekomme. Aber dann hab ich den Kopf mal eingeschaltet und kam zu dem Schluss, dass mein Kumpel vom Angriffstrupp zusammen mit seinem Schreiberlingskamerad unter Atemschutz ja auch eher am Boden unterwegs ist, wenn es in der Wohnung verqualmt ist. Und bei der Sicht ist der größere Aufkleber unten dann schon wieder total sinnvoll.

Ach ja, das Beste ist, dass die Aufkleber kostenlos sind. Am einfachsten kommen Sie mal bei uns vorbei, wenn ihre Kinderzimmertür auch „geschmückt“ werden soll.

Zum Beispiel montags während der Jugendfeuerwehr oder mittwochs, wenn meine Kameraden zum Übungsdienst da sind. Und keine Sorge, wer zwei Kinder hat, bekommt den Aufklebersatz auch doppelt ;-)